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  Betreuung von Suchtkranken - Substitutionsprogramm
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Ein Suchtkranker wird in das Substitutionsprogramm über eine Drogenambulanz oder einen erfahrenen Arzt aufgenommen, die Dosis wird gemeinsam mit dem Patienten individuell festgelegt. Heute werden in diesem Programm neben dem flüssigen Methadon auch Tabletten, sogenannte retardierte Morphine verschrieben. Der Patient bekommt sein Suchtgift-Dauerrezept, lässt es beim Amtsarzt überprüfen und bekommt täglich in der Apotheke seine Ration zur Einnahme unter Kontrolle oder wenn berufstätig mit nach Hause. Alle Beteiligten, Arzt, Amtsarzt, Apotheker arbeiten eng zusammen, bis zur Suchtgiftüberwachung im Ministerium.

Ziele der Substitutionsbehandlung:
• Verbesserung des gesundheitlichen Zustands
• Ausstieg aus der Prostitution/Beschaffungskriminalität
• Reduzierung/Einstellung des Konsums von anderen Drogen
• Allgemeine Stabilisierung und Verbesserung der Lebenssituation
• bis hin zur Abstinenz
Indikation
Die Verschreibung eines suchtgifthaltigen Arzneimittels setzt jeweils eine genaue Beurteilung des Einzelfalles voraus. Die Verschreibung von oral einzunehmenden suchtgifthaltigen Arzneimitteln als Ersatz für missbräuchlich zugeführte Suchtmittel im Rahmen einer Substitutionsbehandlung ist in folgenden Fällen medizinisch begründbar:


1. Vorliegen einer mehr als einjährigen Opiatabhängigkeit und gescheiterter Entzug
2. Vorliegen einer Opiatabhängigkeit bei bestehender HIV-Infektion
3. Vorliegen einer Schwangerschaft bei Opiatabhängigkeit oder
4. Opiatabhängiger Ehe- oder Lebenspartner von Personen lt. Punkt 1. oder 2. mit mehr als einjähriger Opiatabhängigkeit.


Voraussetzungen


Der Patient muss
• die Einnahmemodalitäten befolgen
• sich ärztlichen Kontrollen unterziehen
• den Betreuungsmaßnahmen nachkommen
• Missbrauch von Suchtmittel vermeiden, insbesondere die intravenöse Anwendung
• zustimmen, dass seine Behandlung der Suchtmittelüberwachungsstelle und
• der Bezirksverwaltungsbehörde gemeldet wird.


Hilfe bei Drogenproblemen an Wochenenden und Feiertagen

An Wochenenden und Feiertagen gibt es bei akuten Krisen und Zwischenfällen folgende Hilfsangebote nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung:

1. Bei Entzugsproblemen – ohne Substitutionsprogramm:
Der Ganslwirt, 1060, Esterhazygasse 18
Drogenpatienten, die nicht in einem Substitutionsprogramm stehen, können so wie bisher nach telefonischer Terminvereinbarung unter der Nummer 586 04 38 in der Zeit von 14.00 bis 15.30 psychosoziale Hilfe und eine Überbrückungsbehandlung akuter Entzugsbeschwerden in Anspruch nehmen.

2. Bei Krisen und schweren Suchtproblemen:
Die Drogenambulanz auf Pavillon W des Otto-Wagner-Spitals, 1140, Baumgartner Höhe 1.
Diese Ambulanz wird nach telefonischer Terminvereinbarung unter der Nummer 91060-24839 und nach Zuweisung durch den Ganslwirt oder den Ärztenotdienst in der Zeit von 9.00 bis 11.00 (Anmeldungen ab 8.15 Uhr) für Drogenpatienten mit psychischen Krisen und bei schweren und komplexen Suchtproblemen Hilfestellung anbieten. Wenn es um Probleme mit der Substitutionsbehandlung geht, ist eine Kopie des letzten Suchtgiftrezeptes mitzubringen!

3. Für Patienten im Substitutionsprogramm:
Der Ärztenotdienst,1010, Börseplatz 6. In der Zeit von 08.00 bis 20.00 – nur nach telefonischer Voranmeldung unter der Nummer 141 – wird in den Ordinationen des Ärztenotdienstes für nachweisliche Überbrückungsprobleme ärztliche Hilfe angeboten. Die Überbrückung mit dem laufenden Substitutionsmittel kann nur mit einer Kopie des laufenden Rezeptes und einem Lichtbildausweis in Anspruch genommen werden. Dies kann aus Kapazitätsgründen nur funktionieren, wenn es für unvorhersehbare Zwischenfälle reserviert bleibt und bedeutet nicht, dass man z.B. am Samstag nicht rechtzeitig in die Apotheke gehen muss.
Wenn es um Probleme mit der Substitutionsbehandlung geht, ist eine Kopie des letzten Suchtgiftrezeptes mitzubringen!
Der behandelnde Arzt wird vom Ärztenotdienst und von der Drogenambulanz – Pavillon W durch einen Arztbrief über die Behandlung informiert. Der Wiener Drogenbeauftragte ist mit Qualitätssicherungsmaßnahmen befasst.


Suchtkrankenhilfe in Österreich

Hier finden Sie Links zu Einrichtungen, Organisationen und Initiativen, welche im Arbeitsfeld Sucht und Drogen tätig sind.

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Verein Wiener Sozialprojekte
Hier findet man die Adressen der verschiedenen Einrichtungen des Vereins (Betreutes Wohnen, Fix und Fertig, Ganslwirt, Streetwork und ChEckiT!), sowie deren Öffnungszeiten und Angebote.
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Team Mika
Einrichtung der Vorarlberger Drogenhilfe

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SUPRO - Werkstatt für Suchtprophylaxe
Die vorarlberger Suchtpräventionsstelle bietet auf ihrer Homepage viele interessante Informationen zu verschiedenen Süchten.

Anton Proksch Institut
Das Anton Proksch Institut bietet Hilfe, Information und Beratung in allen Fragen zur Alkohol-, Medikamenten & Drogenabhängigkeit. Dies im ambulanten wie auch stationären Bereich.


Grüner Kreis
Der Grüne Kreis bietet ein ambulantes Programmund eine stationäre Lang- und Kurzzeittherapie bei Drogenabhängigkeit. Voraussetzung für jede Aufnahme und Ziel jeder Behandlung ist die Abstinenzorientierung.

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CheckiT!
Das Projekt ChEckiT! bietet auf Raves Beratung zu und Testung von "Partydrogen" an. Auf der website findet man Informationen zu verschiedenen Substanzen wie auch Gesundheitstipps und Info's zum Pillentesten.

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drogenhilfe.at
Die Seite des Fonds Soziales Wien bietet einen guten Überblick über die wiener Drogenarbeit. Neben den Adressen der Drogeneinrichtungen findet man hier auch verschiedene interessante Publikationen (auch zum downloaden) sowie eine umfangreiche Linksammlung zum Thema Sucht und Drogen und vieles mehr.
 
 
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